Neuauflage einer ganzen besonderen Reihe an Klassik.

Gespielt von:

Ani Aghabekyan - Violine

Daniel Bollinger -  Klarinette

Victor Plumettaz - Cello

Pavel Klimashevsky - Bass

"Classic Selection No 1" by Aghabekyan Quartet

€17,90Preis
  • Edward Elgar -  “Salout d‘amour“ - 3:19

    Vittorio Monti - “Czardas“ - 5:02

    Sergey Rachmaninoff - “Vocalise“ - 6:27

    Johannes Brahms - “Ungarischer Tanz Nr. 5“ - 2:48

    Carlos Gardel - “Por una cabeza“ - 2:55

    Astor Piazzolla - “Oblivion“ - 3:21

    Fritz Kreisler - “Liebesleid“ - 3:40

    Johann Sebastian Bach - “Prelude“ aus 3. Partita für Violine - 3:21

    Jules Massenet - “Meditation“ - 4:57

    Antonio Vivaldi - “Sturm“ aus vier Jahreszeiten “Sommer“ - 2:36

    Gesamtspielzeit: 38:33

  • Wie soll die klassische Musik an ein Publikum vermittelt werden, das bislang nur wenig oder gar keine Erfahrung damit hat? Diese Frage ist in unserer Zeit besonders aktuell geworden, denn in der heutigen Vielfalt des Musikangebots kommt die Auseinandersetzung mit klassischen Stücken manchmal zu kurz. Annäherung statt Distanz. So könnte man den ideellen Kern der vorliegenden CD „Classic selection No. 1“ auffassen. Dieser Grundgedanke war es, den Marco Israel der Geschäftsführer von „Pioneer Trading Company GmbH" und Kenner und Liebhaber der Musik, zu der Idee brachte, bekannte Stücke des klassischen Repertoires in neuer Bearbeitung einer breiteren Hörerschaft näher zu bringen. Mit großer Begeisterung griff die Violinistin und die Initiatorin dieses Projekts Ani Aghabekyan diesen Gedanken auf und konkretisierte es ihn in der Form eines spannenden musikalischen Programms. Schnell fand diese Idee die Unterstützung ihrer Kollegen Victor Plumettaz (Cello), Daniel Bollinger (Klarinette) und Pavel Klimashevsky (Arrangeur, Komponist und Bassist). Dem Konzept entsprechend, fanden die Aufnahmen nicht wie üblich in einem Musiksaal oder Konzertstudio statt, sondern in den Räumlichkeiten der Firma „Pioneer Trading Company GmbH“ selbst, in einer ungezwungenen und lebendigen Atmosphäre, die, gepaart mit hoher Professionalität, in dem witzigen Ton der Aufführungen ihren Niederschlag gefunden hat.

    In seinen glänzenden Bearbeitungen lässt Pavel Klimashevsky wohlbekannte Melodien in einem ganz neuen und teilweise unerwarteten Licht erscheinen, indem er Elemente aus anderen Stilrichtungen, vorwiegend aus Jazz, mit klassisch-romantischer Musiksprache kombiniert. Kein Zufall, dass in der Auswahl der Stücke die Gattung des Tanzes dominiert, denn, wie einst Molière sagte: „Nichts ist dem Menschen so unentbehrlich wie der Tanz“.

    Einerseits haben wir hier den Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms, den er einst für das häusliche Musizieren des gehobenen Bürgertums komponiert hatte und das Csárdás von Vittorio Monti – Tänze, die schon kurz nach ihrer Entstehung eine große Beliebtheit genossen. Andererseits, die leidenschaftlichen Rhythmen in Oblivion von Astor Piazzola, dem Grandseigneur des Tango, und in Por una cabeza von Carlos Gardel, welches dank der Verwendung in verschiedenen Filmen wie Duft der Frauen oder Schindlers Liste, eine weltweite Berühmtheit erlangte.

    Wie jeder Ball, braucht auch dieses mitreißende Tanzfest Augenblicke der Gesinnung und des Verweilens. Solche Momente finden wir in der zarten Méditation aus der Oper Thaïs von Jules Massenet, in der gefühlvollen Vocalise von Sergej Rachmaninoff, sowie in dem festlichen, aber gleichzeitig streng anmutenden Preludio aus der Partita Nr. 3 für Violine von Johann Sebastian Bach. Dieses Stück wurde selbst von J.S. Bach für verschiedenste Besetzungen bearbeitet: für Laute, für Lautenklavier, für Orgel und Orchester. Später bearbeitete Rachmaninoff das Bachsche Preludio für Klavier. Somit schließen sich Ani Aghabekyan, Pavel Klimashevsky, Daniel Bollinger und Victor Plumettaz durch diese neue Interpretation des Stückes einer sich schon im Laufe der Musikgeschichte etablierten Tradition an.